Elternschule |
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Viele Eltern sind heute mit den zunehmend globalen Herausforderungen, in die sie und ihre Kinder hineinwachsen, überfordert. Einerseits schwappt die Welle der optischen Reize durch immer offensivere Medien über die Familien drüber, andererseits ist der einzige Wert, der in unserer Gesellschaft vermittelt wird, der, das alles und jedes käuflich und Konsum das Wichtigste aller Dinge ist. Orientierung in dieser Welt, in der Einzelne allein wichtig sind und soziales Miteinander kleingeschrieben wird, bietet fast niemand. Folgen all dieser Entwicklungen sind Kleinstfamilien, zunehmende Single- und Alleinerziehende Haushalte, fehlender Rückhalt in größeren Familienverbänden (Oma etc.), teilweise materielle oder emotionale Verarmung der Familien, nicht ausreichende Förderung der Kinder oder einseitige Erziehung zu visuellen (Medien-) Spezialisten. Der Ratlosigkeit, wenn sich die Kinder unwohl fühlen, sich wehren, aus Langeweile Grenzen überschreiten, folgt die Gewalt, oder auch der Missbrauch als logischer, weil einzig erfolgversprechender Schritt. Suchtverhalten in jeder Form wird bereits in der Kindheit angelegt. Gewalt an Schulen, sexueller Missbrauch, unter Trennung und Scheidung leidende Kinder, Jugendliche, die keine Grenzen kennen, weil sie diese zu hause nie durch erzieherisch aktive Eltern erfahren haben, sind letztendlich Ausdruck der Überforderung einzelner Familien oder Elternteile. |
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